14.11.2009

(ur) zum Gedenken: Kommissar Reineking















Bierselig waren sie manchmal schon, die Nächte, in denen ich mit dem Namensgeber des Helden meines Thrillers "Pforte des Todes" über Gott und die Welt und auch über das Thema des Romans diskutiert habe. Theologisch vorbelastet, hatte Ulrich Reineking eine Menge Stoff über den Versuch über "Verführung durch Glauben" zu bieten. Aber er machte auch Mut, das schwer zu recherchierende Thema anzugehen, den Mut nicht zu verlieren, die Disziplin aufzubringen, den der notwendigerweise auf viele Seiten angelegte Roman mir abverlangte. Was die Schaumburger Zeitung über das Thema schreibt, ist unter dem Link zu lesen:
zum Artikel

09.11.2009

Lesung aus "Pforte des Todes"









Jakobikirche in Rinteln


Am 5. Dezember 2009 um 17 Uhr lese ich im Gemeindesaal der evangelischen reformierten Kirche in Rinteln zum Gedenken an den am 4. Oktober leider verstorbenen Namensgeber des Romans - Ulrich Reineking - aus meinem Thriller "Pforte des Todes". Der Erlös kommt "Ultimo Frühstück" zugute, einer Einrichtung der reformierten Kirche, mit der am letzten Mittwoch im Monat Frühstück für Bedürftige bereit gestellt wird. ( hat Uli Reineking ebenfalls unterstützt )

Samstag, en 5. 12. 2009
17 Uhr
Gemeindesaal ev. reformierte Kirche
Klosterstraße 17
31751 Rinteln

04.11.2009

PFORTE DES TODES als e-book

Mein Thriller "Pforte des Todes" ist jetzt auch als e-book-Ausgabe als Download für 10,90 € bei beam e-books erhältlich. Eine Demoversion zum Anlesen kann als PDF-Datei heruntergeladen werden.
Schaut mal rein: http://www.beam-ebooks.de/ebooks/krimi/

31.10.2009

Lieber Leser ...












... du unbekanntes Wesen



Einige Leser, das ist belegt, hat mein neuer Thriller „Pforte des Todes“ bereits gefunden. Es gab zwei Mails, einen Anruf und einen nach Veilchen duftenden Brief. Sie alle äußerst positiv, aber leider lediglich in der Beurteilung: Toller Roman, Gratulation und - Ende. Frustrierend, weil das bibbernde Herz des sich dem Gericht Stellenden nach BEGRÜNDUNGEN der Urteile schreit. Warum, zum Teufel, sagt ihr, es sei toll, wenn ihr nicht sagen wollt warum?

Nach all den Jahren ohne Streicheleinheiten lechze ich nach Zertifizierung: Wie ist der Stil, (habe ich überhaupt einen?), wie der Aufbau der Handlung, wie die Zeichnung der Handelnden, wie Nerven strapazierend die Spannung?

Was gibt es sonst, dass diesen Roman so aufregend macht? Ist er das? Und wenn, warum? Wegen des bescheidenen Verkaufspreises, der Aufmachung, der langen Wartezeit bis zum endlichen Erscheinen, den vielen Ankündigungen, die dann doch nicht gehalten wurden? Weil er zu suchen und nicht als gigantische Pyramide am Eingang der Buchhandlungen zu finden ist? Weil er noch nicht auf der Spiegel-Bestsellerliste und dort seit drei Jahren auf Platz eins steht? Die Talkshows sich nicht mit dem Angebot dicker Honorare um den Autoren reißen und der Verlag noch nicht wegen platzender Geldschränke Bertelsmann und die sonstigen vier Buchgiganten übernommen hat, der Verleger nur im Morgengrauen am Spieltisch in Las Vegas zu erreichen ist? Oder – der Schlag möge den Abweichler treffen! - weil sich, wenn er geschreddert wird, daraus hochwirksame nach Buchbinderleim schmeckende Schlaftabletten drehen ließen?

Ich bin im Stress, ich bin krank, dem Wahnsinn nahe! Auch wenn es für mich schrecklich, ja, das Ende am Plastikstrick sein wird: Lieber Leser, du unbekanntes Wesen, erbarme dich! Von mir aus auch anonym.

P. S.
Auch Proteste von Kirchenvertretern, die sich auf den Schlips getreten fühlen, werden akzeptiert. Aber nur, wenn sie das Buch ordnungsgemäß gekauft und nicht ausgeliehen haben.

24.10.2009

Spiegel-eien - juristisch-literarisch

Painting made &(c)by willi voss















SPIEGEL 43/2009 S. 110

Keine Rezension gegen das Urteil möglich?

"... In den vergangenen Jahren hatten Gerichte in ähnlichen Fällen - etwa bei Maxim Billers umstrittenenen Roman "Esra" - im Zweifel zu Lasten der Kunstfreiheit entschieden. Blumenbar-Verleger Wolfgang Farkas misst dem Urteil, gegen das keine Rezension zugelassen wurde, deshalb grundsätzliche Bedeutung bei: Es sei "psychologisch wichtig, dass ein Autor einen realen Stoff fiktiv behandeln kann""

23.10.2009

"Satchmos" Trompete

Sehr nett, was das Westfalenblatt über meine Geschichte in der Anthologie "MORDWESTFALEN 2" (Pendragon Verlag, Bielefeld) gebracht hat:






Der Hermann reckt sein Schwert gen Himmel. Doch »Mord-Westfalen II«, hier ins Bild gehalten von WB-Mitarbeiterin Vera Henrichsmeyer, hat noch andere kriminelle Schauplätze zu bieten als Detmold. Eine der Geschichten spielt in Tatenhausen. Foto: Klaudia Genuit-Thiessen



TATENHAUSEN IST TATORT

Halle (kg). Was die Trompete von Jazz-Legende Louis Armstrong, genannt Satchmo, mit dem Haller Wasserschloss Tatenhausen zu tun hat, muss der Leser selbst ermitteln.

»Satchmos Trompete« lautet jedenfalls der Titel einer der kriminellen Geschichten aus Westfalen im neuen Buch »Mord-Westfalen II«.

Der renommierte Krimiautor Willi Voss, der auch schon für Fernseh-Krimis wie »Die Zwei«, »Der Fahnder« und »Großstadtrevier« geschrieben hat, schickt seinen Hauptkommissar auf Spurensuche zum Schloss an der Versmolder Straße und in ein Haller Café mit dem Namen »Willem«. Auch in dieser Geschichte lässt Willi Voss eine gebrochene Figur mitspielen, die er immer wieder in seinen Krimis aufgreift, den Hamburger Kriminalobermeister Holger Fleestedt.

»Mord-Westfalen II« ist im Pendragon-Verlag als Taschenbuch erschienen. Weitere spannende Geschichten aus dem Sammelband spielen in Jöllenbeck und Bielefeld, Bad Salzuflen und Brackwede. Genug kriminelle Energie ist an diesen Tatorten bestimmt vorhanden.

Kalender 16.10.2009
(c) Westfalenblatt