Braune Hilfe
Glücklicherweise hatte diesmal der SPIEGEL die Nase vorn.
Auch gut, dass er mich zu den Ereignissen vom 5. September 1972 in Anwesenheit
einer mitstenografierenden Sekretärin befragte. Was die Jungs mir nicht
geglaubt haben, ist, dass ich nie Nazi oder Jungnazi (so ist Neonazi wohl
korrekt zu übersetzen) war. Ist auch
schwer, wenn im Zusammenhang mit mir Kaliber wie der bekennende Nazi Udo
Albrecht und in dessen Gefolge die Elite der Nachkriegsrechten auftauchen. Wahrscheinlich
hätte ich mich von einem wie mir auch nicht überzeugen lassen, aber …
…wie meine geschätzten Leser wissen, bin ich ein Freund des
Versteckten und der doppelten Böden, immer für eine überraschende Wendung gut.
Selbstverständlich auch in diesem Fall, der, wie man leicht auch an der Masse
meiner Websitebesucher nachprüfen kann, inzwischen weltweites Aufsehen erregt
hat. (Haben eben ein wirklich gutes Näschen für Geschichten, die Spiegelleut) Weil
das so ist, wird in Kürze nicht nur die logische Erklärung, sondern der Beweis
für meine Behauptung geliefert. Auch weltweit. Obendrein eine im doppelten Boden versteckte
Überraschung, die – soviel kann ich vorwegnehmen – den bislang dunklen Keller bis in den hintersten
Winkel ausleuchten und Kolportagen richtig stellen wird.
Genau hinzusehen empfehle ich dem Online Portal Presstext , http://presstext.wordpress.com/2012/06/18/olympiade-1972-in-munchen-terrorhelfer-lebt-in-erding/,
dessen Jagdeifer auf mich zur Veröffentlichung eines Fotos geführt hat, das
angeblich mich, tatsächlich jedoch einen braven Bürger Erdings zeigt. Beim
Golfspielen. Eine Sportart, deren
Ausübung mir damit übrigens auch fälschlich untergejubelt wird.
Keine Überraschung mehr ist mein neues, in Kürze
erscheinende Buch „Unter Grund“ – die wirklich wahre Geschichte
über die Geschichte, in der das Olympiaattentat eine Neben-, mein geradezu
unwirklich-wirkliches Leben die Hauptrolle spielt. Die Geschichte habe ich vierzig Jahre lang mit
zusammengebissenen Zähnen stumm mit mir herumgetragen,
entschlossen, sie mit ins Grab zu nehmen.
Aber das Gesetz zur Aktenfreigabe , das dem Spiegel die
Einsicht in Geheimakten ermöglichte, hat das verhindert. Ich bin gezwungen,
auch meine anderen Gesichter zu zeigen. Weil sonst nur die der nicht ganz seriösen Medien zählen.
Sorry, folks.
Als vorige Woche eine TV-Dokumentation in der ARD lief, daß die RAF und andere führende Alt-68er bereits im Jahre 1970 einen Brandanschlag auf ein jüdisches Altersheim in München verübten und auch mit den späteren Olympia-Attentätern kungelten, muß der Spiegel natürlich gleich gegensteuern und wieder irgendwelche angeblichen Neonazis hervorzuzaubern um von den linken "Helden" abzulenken!
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